schwäbische Flachswickel

„Das mürbe Gebäck mit dem feinen Geschmack nach Hefe gibt mir immer ein Gefühl von
Bodenständigkeit, Tradition und Heimat.
Ladet Eure Freundinnen zum Kaffeekränzchen ein,
stellt sie in die Mitte des Tisches
und habt eine humorvolle Unterhaltung.“

Mit diesen Worten habe ich vor einem Jahr meinen Flachwickel-Blog-Beitrag begonnen. Und ich muß mit ein bisschen Entsetzen feststellen, dass ich seit dem keine Flachswickel mehr gebacken habe. Jetzt, nach einem Jahr “ die Feinschmeckerin“ war es an der Zeit, diesen Beitrag etwas neuen Wind einzuhauchen. Zum einen mit neuen Bildern ( die des alten Beitrags waren noch mit dem Handy gemacht) und zum Anderen, weil ich unbedingt noch etwas mehr zu meinen Flachswickeln zu sagen habe. Doch hier erst einmal das Rezept:

Rezept:
Zutaten:
500g Mehl
250g weiche Butter
2 Eier
4 EL Milch
1 Würfel Hefe
1 Prise Salz
Hagelzucker

Zubereitung:
Hefe in der Milch auflösen, bei Seite stellen.
Die weiche Butter schaumig schlagen, dann die Eier unterrühren. Das Mehl, Salz und die aufgelöste Hefe dazugeben und mit den Knethaken des Handmixers zu einem Teig kneten.
Nun stellt ihr den Teig für ca. eine 1/2 Stunde in den Kühlschrank.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und nicht gehen lassen. Etwas Teig aus der Schüssel nehmen und mit den Händen auf der Arbeitsfläche zu Rollen rollen. Diese sollten nicht zu dick sein, da der Teig im Ofen etwas aufgeht. Nun die Rollen umeinander schlingen, damit Flachszöpfe entstehen.
Hagelzucker in einen tiefen Teller leeren und die Flachswickel mit einer Seite leicht in den Zucker drücken.
Die gezuckerten Wickel legt ihr nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Die Flachswickel vorgeheizten Backofen bei 150*C ca. 8-10 Minuten backen.
Tipp: Sie lassen sich in einer Vorratsdose sehr gut ein paar Tage aufbewahren.

Wie ihr beim Durchlesen des Rezeptes feststellen könnt, lasse ich meinen Hefeteig nicht gehen, auch nicht, wenn ich meine Flachswickel-Rohlinge fertig gerollt habe und auf das Backblech gesetzt habe. Dadurch wird der Teig nicht typisch luftig, sondern bleibt eher kompakt und wirkt wie ein Mürbeteig nur etwas weicher. Durch das kurze Backen im heißen Backofen gehen die Flachswickel ganz wenig auf und man erhält ein schönes mürbes Gebäck mit einem sehr feinen Buttergeschmack. Ich rate euch zudem beim Backen lieber einmal mehr in den Backofen zu schauen, nicht dass sie zu dunkel werden. Hell schmecken sie einfach am Besten. Was ich bei meinen Flachswickeln sehr gerne mag, ist, dass sie innen wunderbar weich sind. Ich achte beim Herstellen auch darauf, dass sie nicht zu gross werden, denn kleines Gebäck ist viel schöner. Da kann man mehr davon essen ;-).

Flachswickel sind vielseitig einsetzbar, sie sind Gebäck, etwas Keks, süsses Fingerfood oder ein süsser Snack. Wenn man dem Teig etwas rotes Lebensmittelpulver unterjubelt und zu einem Herz formt eignen sie sich als Geschenk zum Mutter-Tag ebenso wie für für eine Hochzeit.

Beim Backen dieser Flachswickel sind mir noch ganz viele Ideen eingefallen, die ich ausprobieren könnte. Wenn’s was wird werdet ihr natürlich davon erfahren.

Feine Grüße,
eure Heidi
(Quelle Geschenkverpackung: „Kuchen & Cookies mit Liebe verpackt“ GU Verlag)

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2 thoughts on “schwäbische Flachswickel

  1. Super lecker geworden!:-)
    Allerdings stimmte die Backzeit sowas von gar nicht!
    Habe die Wickel auch recht klein gemacht. Bei 150*C waren es ehr mind. 14 Minuten und dann waren sie auch noch schön hell

    1. Hallo Sarah,
      schön, dass dir meine Flachswickel geschmeckt haben. Danke mit der Rückmeldung der Backzeit. Bei meinem Ofen sind 14 Minuten doch etwas lang. Etwas Backzeit draufpacken ist doch auch besser, als sie wieder wegzunehmen, oder nicht ;-).
      Liebe Grüße Heidi

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